Im März 1934 fiel die Entscheidung für Klotzsche, vier Monate später begann der Bau. Nach einem Jahr Bauzeit, am 11. Juli 1935, wurde der Flugplatz Dresden-Klotzsche offiziell eingeweiht. Im modernen Flughafengebäude, dem Hansa-Haus, waren ein Restaurant mit großem Kaffeesaal und Trinkstuben, eine Kegelbahn und ein Dachgartenlokal mit 750 Plätzen untergebracht. Auch einige Hotelzimmer waren vorhanden. Tägliche Flugverbindungen führten nach Chemnitz, Leipzig, Berlin, Breslau und Prag.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden die militärisch bedeutenden Dresdner Luftwaffen-Anlagen nicht gezielt angegriffen. Zwar versuchte die abrückende deutsche Wehrmacht im April 1945 noch, den Flugplatz und seine technischen Anlagen unbrauchbar zu machen. Die Sprengung des Hansa-Hauses konnte jedoch von deutschen Arbeitern verhindert werden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte die Rote Armee den Flughafen zehn Jahre lang als Ausbildungsstätte, ehe er dann wieder für zivile Flüge zur Verfügung stand.
Am 22. Mai 1959 wurde Dresden wieder direkt an den internationalen Linienverkehr angeschlossen.
Von Anfang 1988 bis September 1989 wurden umfangreiche Rekonstruktionsmaßnahmen durchgeführt. Die Wiedereröffnung des Flughafens fiel genau in die Zeit der politischen Wende.
Neben dem rekonstruierten »Hansa-Haus«, dem Terminal 1, entstand im Jahr 1992 das Terminal 2, das 1995 durch den Ausbau der ehemaligen Halle 212 erweitert wurde.
Am 8.3.2001 wurde das neue Flughafen Dresden Terminal feierlich eröffnet. |